Volt startet Petition für eine Fahrradampel

Volt startet Petition für eine Fahrradampel

22.11.2021

Letzten Sommer kam es zu absurden Situationen an der Kreuzung der Wiedner Hauptstraße auf Höhe des Karlsplatzes. Da nicht sofort ersichtlich war, welche Verkehrszeichen an dieser Kreuzung für Radfahrer*innen gelten, wurden Geldstrafen verhängt, wenn diese die Ampel fälschlicherweise bei Grün für Fußgänger*innen querten, obwohl für sie das dort installierte Stoppschild galt. Das heißt, dass sie in jedem Fall zunächst anhalten mussten, bevor sie weiterfahren konnten – auch, wenn für Fußgänger*innen die Ampel auf Grün stand. Diese gilt nämlich ausschließlich für Fußgänger*innen, nicht jedoch für Radfahrer*innen.

Nachdem es dafür bereits letztes Jahr Kritik hagelte, wurde das Stoppschild gegen ein Vorrang-geben-Schild getauscht. Mit dieser Maßnahme sollten die unklaren Regelungen an der Kreuzung entschärft werden. Damit wurde zwar das Problem beseitigt, dass Radfahrer*innen versehentlich das Stoppschild überfahren. Nun kommt es jedoch zu dem Problem, dass nicht alle Radfahrer*innen diese Regelung kennen und dennoch an der roten Ampel für Fußgänger*innen halten und zudem, insbesondere bei den Kindern der direkt angrenzenden Volksschule, der Anschein besteht, einzelne Radfahrer*innen würden über eine rote Ampel fahren. Nicht nur ist das in unseren Augen gefährlich, da die Kreuzung in zwei Richtungen von der Straßenbahn sowie in eine Richtung von einer dreispurigen Straße gekreuzt wird. Auch ist es in Bezug auf eine Vorbildwirkung für Kinder nicht verständlich, wieso die Regelung zum aktuellen Zeitpunkt in dieser Form besteht.

Diese Problematik wäre sehr leicht zu umgehen, indem die Ampel – wie es früher bereits war – Fußgänger*innen und Radfahrer*innen abbildet.

Wir fordern daher eine Fahrradampel am Übergang der Wiedner Hauptstraße zum Karlsplatz, um die Sicherheit zu erhöhen, klar erkenntliche Verkehrsregelungen zu schaffen und die Vorbildwirkung auf Kinder ernst zu nehmen.

Zur Petition
Petition Fahrradampel

👉 Europäisch denken, lokal handeln! 👈

Was bedeuten lokale Handlungen eigentlich auf europäischer Ebene? Was können wir lokal tun, um auf europäischer Ebene Emissionen zu reduzieren?

Auch vermeintlich kleine Veränderungen können Großes bewirken. Gerade dann, wenn nachhaltiger und emissionsarmer Verkehr unterstützt werden soll, stehen unlogische Verkehrsregelungen im Weg. Klimaneutralität und Nachhaltigkeit gehören zu unseren höchsten Prioritäten. Dazu zählt auch, den Verkehr entsprechend zu gestalten - möglichst umweltfreundlich, gleichzeitig aber bequem, kostengünstig und mit Fuß- und Radverkehr im Fokus. Ein sicheres und effizientes Vorankommen für Radfahrende ist dafür essenziell.

Wenn Du das auch so siehst, würden wir uns über Deine Unterstützung freuen - in diesem Fall reicht schon Deine Unterschrift.

👉 Werde aktiv mit der #GenerationEuropa 🇪🇺👈

Du möchtest Dich auch aktiv engagieren und eine neue, gerechte und progressive Politik gestalten? Dann mach doch mit!